Eine Schule im Dschungel

Dschungelschule Hier lernen und essen die Kinder gemeinsam

Meghalaya, eines der ärmsten Länder im Nordosten des Großkontinents, grenzt direkt an Bangladesh. Hier fällt in der Regenzeit der weltweit meiste Regen. Die Menschen dort leben von dem, was der Dschungel hergibt oder von dem, was sie durch mühsame Arbeit auf dem Feld erwirtschaften.

Aufbau der Dschungelschule

Hier, am Rande von Tura, einer kleinen Stadt mitten im Dschungel, haben sich ca. einhundert Familien mit etwa 200 Kindern angesiedelt. Sie hausen in kleinen Hütten, ohne Strom, das Wasser holen sie von weit her. Die Siedlung liegt in einer Talmulde, ist nur zu Fuß erreichbar.

Während die Eltern auf dem Feld oder im Dschungel arbeiten mussten die älteren Kinder auf ihre kleinen Geschwister aufpassen, sie versorgen. Sie wären gern zur Schule gegangen, konnten aber nicht.

In Zusammenarbeit mit den Sales-Schwestern des Montfort Education Centre hat der Verein im April 2003 mit Planungen für eine eigene Vorschule für die Kinder von Matchicolgere begonnen. Es wurde ein kleines Grundstück im Dorf gekauft und mit Hilfe der Dorfbewohner ein Schulgebäude errichtet. Im Februar 2004 war es dann soweit: Die erste Dschungelschule Indiens wurde mit 84 Jungen und Mädchen eröffnet. Drei Lehrerinnen für den Unterricht sowie eine Hilfskraft für das Anrichten und Bereitstellen des Mittagessens wurden engagiert und werden vom Verein bezahlt. Außerdem bezahlt der Verein die Schulmittel, die Schuluniform und – zweimal jährlich – eine ärztliche Betreuung der Kinder.

Die Grundschule Eching bei München hat eine Patenschaft für die Dschungelschule übernommen. Im Herbst 2006 wurde eine große Kleideraktion für die Kinder von Matchicolgere organisiert, in den Jahren 2005 und 2008 wurden von jeweils einem Kind der Grundschule für ein bestimmtes Kind der Dschungelschule ein Weihnachtspäckchen gepackt und der Transport dorthin vom Verein übernommen.

Inzwischen ist die Zahl der Kinder per Ende 2009 auf 130 angestiegen und das ursprüngliche Gebäude war zu klein geworden. An anderer Stelle des Dorfes hat der Verein ein neues Grundstück erworben und dort wieder mit Hilfe der Dorfbewohner ein neues Schulgebäude aus Bambus errichtet. Mit einem Zimmer mehr – und jetzt mit zwei Toiletten für die Kinder. Neben der Schule ist zudem noch ein kleiner Spielplatz, auf dem allerdings noch entsprechende Spielgeräte fehlen. Sie sind für das laufende Jahr 2010 geplant.

Die Schule wurde mit Ende des Schuljahres 2012 an die Sales-Schwestern des Montfort Education Centre übergeben und wird seitdem von dort aus eigenständig weitergreführt.

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